Ratingen: Sparen ja, aber differenziert
04.04.2008
Ratingen: Sparen ja, aber differenziert. Die Aussagen des LVR sind deutlich: Neue Heimplätze für behinderte Menschen wird es künftig nicht mehr geben. Verständlich, dass die Lebenshilfe und andere Träger vor Ort diese Entwicklung mit großer Sorge sehen. Denn die Zahl behinderter Menschen wird in Zukunft steigen. Die Förderschulen sind voll, und auch behinderte Menschen werden immer älter. In Einzelfällen kann ambulante Pflege eine Alternative sein. Als General-Prämisse, um Finanz-Löcher zu stopfen, ist sie fatal. Statt Fallmanagern könnte man diejenigen fragen, die sich tagtäglich um behinderte Menschen kümmern, die sie kennen und ohne die das gesamte Betreuungssystem zusammenbrechen würde. Was die Wirtschaftlichkeit angeht: Der LVR verteilt Geld, das er zuvor von Kommunen und Kreisen zugewiesen bekommt. 14 000 Mitarbeiter tun dies in über 90 Dienststellen. Ein gigantischer Bürokratie- und Kostenfaktor. Auch hierüber sollte man nachdenken, wenn man über Zukunftsmodelle spricht. REGINA HARTLEB
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Im Gau zwei Deutsche Meister
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2348 | 2271 | 2478 | 2325 | 2594 |
519 | 529 | 473 | 213 | 292 |