Erkrath: Weitere IG-Bürgertreffen gegen CO
04.04.2008
Erkrath: Weitere IG-Bürgertreffen gegen CO . Damit habe ich schon gerechnet. So kommentierte Wolfgang Cüppers, Sprecher der Interessengemeinschaft Erkrath gegen die CO-Pipeline, gestern abend die im Umweltausschuss des Landtages von CDU und FDP abgelehnte Aufhebung des Enteignungsgesetzes, die von den Grünen beantragt wurde. Die SPD hatte sich der Stimme enthalten. Das Gesetz ist jetzt Geschichte, meinte der Erkrather. Er erinnert die Landespolitiker daran, dass die Bürger ihre Brötchengeber sind. 80 000 potenzielle Wähler, die ihre Unterschrift gegen den Bau der Pipeline gesetzt haben, seien vor den Kopf gestoßen. Zum ersten Bürgertreffen der IG Erkrath 2008 kamen 50 Leute zum Treffpunkt Leben, 80 Prozent der Gesichter waren für Cüppers neu. Wir wollen aufklären, was die Politik versäumt hat und darstellen, was wir erreicht haben. Die IG wurde von der Versammlung aufgefordert, aggressiver vorzugehen. Nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes Münster sollen jetzt die in diesem Monat vorgesehenen Beschlüsse zur Zwangsenteignung abgewartet werden. Cüppers: Wenn nicht mehr zwangsenteignet werden darf bis zum Hauptsacheverfahren, kann Bayer nicht weiterbauen. Es fehlten noch zwei Grundstücke in Erkrath und Langenfeld. In Zukunft will sich die IG jeden 1. und 3. Dienstag treffen.
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